Von der Erfindung des kindlichen Fühlens. Bruch-Linien um 1800.
Vorlesung von Prof. Dr. Claudia Jarzebowski über "Kindheit und Emotionen. Von der Erfindung des kindlichen Fühlens. Theoretische und historische Bruch-Linien um 1800." im Rahmen der Ringvorlesung WS 26/27 "Emotionen/ Émotions".
Freude, Angst, Liebe, Wut – ob empfunden, unterdrückt, vermittelt oder geteilt: Sie stehen im Zentrum unserer Kommunikation und unserer Beziehungen zu anderen. Lange Zeit dem Privaten vorbehalten, prägen Emotionen heute zunehmend den öffentlichen Raum und erfahren durch soziale Netzwerke eine erhebliche Verstärkung. Zugleich werden sie als Ausweis von Authentizität valorisiert und stehen im Zusammenhang mit dem wachsenden Interesse an Themen wie psychischer Gesundheit, Burn-out und Vulnerabilität. Vor diesem Hintergrund sprechen die Geistes- und Sozialwissenschaften seit den 2000er Jahren von einem regelrechten „emotional turn“, der Emotionen als zentralen Gegenstand wissenschaftlicher Reflexion etabliert hat.
Freude, Angst, Liebe, Wut – ob empfunden, unterdrückt, vermittelt oder geteilt: Sie stehen im Zentrum unserer Kommunikation und unserer Beziehungen zu anderen. Lange Zeit dem Privaten vorbehalten, prägen Emotionen heute zunehmend den öffentlichen Raum und erfahren durch soziale Netzwerke eine erhebliche Verstärkung. Zugleich werden sie als Ausweis von Authentizität valorisiert und stehen im Zusammenhang mit dem wachsenden Interesse an Themen wie psychischer Gesundheit, Burn-out und Vulnerabilität. Vor diesem Hintergrund sprechen die Geistes- und Sozialwissenschaften seit den 2000er Jahren von einem regelrechten „emotional turn“, der Emotionen als zentralen Gegenstand wissenschaftlicher Reflexion etabliert hat.
Zeit
Montag, 30.11.26 - 18:15 Uhr
- 19:45 Uhr
Veranstaltungsformat
Ringvorlesung
Themengebiet
Deutsch-Französische Ringvorlesung
Referierende
Prof. Dr. Claudia Jarzebowski (Uni Bonn)
Zielgruppen
Studierende
Wissenschaftler*innen
Alle Interessierten
Ort
Institut français Bonn, Adenauerallee 35, 53113 Bonn
Raum
Robert-Schuman-Saal (UG)
Reservierung
nicht erforderlich
Veranstalter
CERC, Institut français Bonn und Abteilung Romanistik der Universität Bonn
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