Veranstaltungsarchiv

10.09.2026 von 16:00 bis 17:30 Online,

Eine Veranstaltung von und mit CERC-Mitglied Werner Gephart anlässlich der Publikation von "Discourses of Justice. Indicators of Crisis." (Klostermann, 2026).

09.09.2026 bis 11.09.2026 Musée d'histoire de Nantes,

Wie kann man Objekte zum Sprechen bringen? Neue Perspektiven für Geschichte(n) im Museum. Gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen des Historischen Museums der Stadt Nantes möchten wir anhand von ausgewählten Beispielen den epistemischen Wert von Objekten für Geschichte und Museum reflektieren und diskutieren. Objekte der Sklaverei- und der Kolonialgeschichte sind dabei besonders willkommen, da diese einen Schwerpunkt der Arbeiten in Nantes (Zentrum des Sklavenhandels in Frankreich) und im BCDSS darstellen; aber auch Objektpräsentationen aus anderen Themenbereichen sind willkommen. Ziel ist es, die verschiedenen Facetten objektorientierter Ansätze zu thematisieren, von ihrer konkreten Materialität, Authentizität und Ästhetik bis hin zu Überlieferungszusammenhängen und Ausstellungspraktiken.

08.07.2026 ab 18:00 Uhr Konrad-Zuse-Platz 1-3, 53227 Bonn,

Herzliche Einladung zum diesjährigen CERC-Sommerfest! Wir freuen uns auf eine Sonderausgabe des Café français, unseres Treffpunkts für Frankophone und Frankophile in Kooperation mit den DFS, der DFG Bonn und Rhein-Sieg e.V. und dem DFJA. Wir planen einen Apéro dînatoire, ein Mitbringbuffet mit geselligem Beisammensein auf unserer Dachterrasse direkt am Rhein. Das erste Getränk geht auf uns. Eine kurze Anmeldung via cerc@uni-bonn.de ist erwünscht, damit wir besser planen können. Soyez les bienvenu.e.s!

07.07.2026 von 09:00 bis 12:00 Internationaler Club, Poppelsdorfer Allee 53, Bonn,

Aufgrund von Terminüberschneidungen musste die Veranstaltung leider kurzfristig in den Oktober 2026 verschoben werden. Sobald wir den neuen Termin kennen, werden wir ihn hier ankündigen. -- Frankreich ist seit jeher ein wichtiges Partnerland für die Universität Bonn. Nicht nur die räumliche und kulturelle Nähe, sondern auch die Pionierarbeit des Bonner Romanisten Ernst Robert Curtius zeugt von der tiefgreifenden Verbindung zwischen Bonn und Frankreich. An unserer Universität gibt es bereits vielfältige Aktivitäten, Erfahrungen und Interessen im Hinblick auf Kooperationen mit französischen Hochschulen und Forschungseinrichtungen – zugleich bestehen großes Potenzial und zahlreiche neue Anknüpfungspunkte. Ziel des Runden Tisches Frankreich ist es, einen offenen Austausch zwischen all jenen zu ermöglichen, die an bestehenden oder zukünftigen Kooperationen mit Frankreich interessiert sind.

02.07.2026 von 18:15 bis 20:00 Institut français Bonn, Adenauerallee 35, Bonn,

Neue Abhängigkeiten? Die Externalisierung des Migrationsmanagements und ihre Folgen für die EU Im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Deutsch-französischer strategischer Dialog". Am 12. Juni 2026 ist ein wesentlicher Teil des Europäischen Pakts für Migration und Asyl, nämlich die Verordnung über Grenzverfahren und Rückführungen, in Kraft getreten, was einen Wendepunkt in der institutionellen und politischen Ausrichtung der EU-Migrationspolitik markiert: Die Europäische Union verlagert zunehmend migrationspolitische Verantwortung auf Drittstaaten. Diese Strategie wirft grundlegende Fragen nach politischer Abhängigkeit, normativer Kohärenz und langfristiger Steuerungsfähigkeit auf. Wie wirksam ist die neue Regelung bislang in Deutschland, Frankreich und Italien und welche rechtlichen und geopolitischen Konsequenzen sind für die EU zu erwarten? Anmeldung für Teilnahme in Präsenz erbeten

24.06.2026 ab 18:00 Uhr Biergarten Alter Zoll, Brassertufer 9, Bonn,

Das Café français findet als Treffpunkt für Frankophone und Frankophile regelmäßig statt. Soyez les bienvenus!

22.06.2026 von 18:15 bis 19:45 Institut français Bonn,

Die Sitzung mit Simon Braun und Prof. Dr. Frank Decker muss leider entfallen. An ihrer Stelle findet die ursprünglich für den 6. Juli vorgesehene Sitzung „Bilingues et biculturels : dynamiques identitaires et transmissions dans les familles franco-allemandes“ von Dr. Claire Demesmay statt.

22.06.2026 bis 23.06.2026 CERC, Konrad-Zuse-Platz 1-3, 53227 Bonn,

Auch in diesem Jahr wird es wieder ein Atelier d'été des trinationalen Graduiertenkollegs "Gründungsymthen Europas in Literatur Kunst und Musik" der Universitäten Bonn, Paris und Florenz geben. Es handelt sich um eine geschlossene Veranstaltung.

15.06.2026 von 18:15 bis 19:45 Institut français Bonn,

"Identités déconstuites et reconstruites" avec Gaby Gourreau et La Belle Rouge C'est quoi Vaisseau Mère ? C'est un roman d'amour(s), un roman de famille, un roman queer. Ça raconte des gens comme vous et moi, mais peut-être surtout comme vous. Ou surtout comme moi. Quand on écrit sur une famille et sa maison, on s'attarde sur les odeurs de la cuisine, sur les lits défaits, sur la musique de fond. On voit les gens qui dorment, qui râlent, qui se cherchent. On écrit sur ce qui se passe hors de la maison et ce qu'on ramène chez soi. Il y les trop jeunes et les trop vieux. Il y a ceux qui partent, et ceux qui reviennent. Parfois la maison est transformée en lieu de rencontres. Que ce soit pour un cabaret drag ou pour une veillée funéraire. On pousse les canapés, on change l'éclairage, certaines pièces sont interdites d'accès. On se dévoile beaucoup quand on reçoit chez soi. Vous voyez, ça parle surtout de nous.

09.06.2026 von 18:15 bis 20:00 Institut français Bonn, Adenauerallee 35, Bonn,

Unsere nächste Ausgabe des Deutsch-Französischen Strategischen Dialogs findet am 09.06. zum Thema: "Weltordnung im Umbruch. Optionen und Risiken jenseits des klassischen Multilateralismus" in Präsenz statt. Die Weltordnung wandelt sich und Europa muss dies auch tun. Um den Herausforderungen der Zeit adäquat begegnen zu können, braucht es ein handlungsfähiges und geeintes Europa. Im Rahmen des französischen G7-Vorsitzes sollen zentrale Fragen globaler Governance und internationaler Kooperation aufgegriffen werden. Bei der nächsten Veranstaltung im Rahmen des Deutsch-Französischen Strategischen Dialogs soll erörtert werden, welche Optionen, Chancen und Risiken sich Europa bieten. Unser Panel bildet dabei wie gewohnt sowohl die deutsche als auch die französische Seite ab.

08.06.2026 von 18:15 bis 19:45 Institut français Bonn,

Vortrag "Koloniale Spuren im Gedächtnis der Stadt: Das Berliner Erinnerungskonzept" von Ibou Diop (Berlin) im Rahmen der Ringvorlesung Frankreich 2019 beschloss das Berliner Abgeordnetenhaus unter der Überschrift „Berlin übernimmt Verantwortung für seine koloniale Vergangenheit“ die Ausarbeitung eines gesamtstädtischen Erinnerungskonzepts. Ziel war es, die gesellschaftliche Auseinandersetzung mit der Geschichte des mit Berlin verbundenen Kolonialismus zu intensivieren, das Thema in Wissenschaft und Bildung zu verankern, zur Versöhnung beizutragen und würdige Formen des Erinnerns zu entwickeln. Anhand des Konzepts beleuchtet er, wie eine Gesellschaft an verdrängte Vergangenheit erinnern kann, und zeigt, dass Erinnerung stets von Machtverhältnissen geprägt ist. Erinnerung wird dabei als praxisorientierter Prozess des Zuhörens, Aushaltens und Öffnens für marginalisierte Perspektiven verstanden – mit dem Ziel, Gegenwart kritisch zu reflektieren, um Zukunft zu gestalten.

02.06.2026 ab 18:15 Uhr Altes Rathaus der Stadt Bonn, Markt 2, 53111 Bonn,

Zur Einstimmung auf die Fußball-Weltmeisterschaft wollen wir darüber diskutieren, wie Sport Menschen und Länder zusammenbringt. Ob im Vereinsalltag, beim Public Viewing oder als leidenschaftlicher Fan: Sport weckt Emotionen und kann gerade in unsicheren Zeiten Gemeinschaft schaffen und Halt geben. Sport ist mehr als nur Spiel, er ist ein Spiegel unserer Gesellschaft und ein Motor für Begegnung – auch und gerade zwischen Deutschland & Frankreich. Anlässlich der Fußball-Weltmeisterschaft wollen wir erkunden, wie Sport Menschen und Länder zusammenbringt: Wie stärkt er das Wir-Gefühl und was bewirken Großereignisse wie die Fußball-WM für das Bild, das wir von uns selbst und von unseren Nachbarländern haben? Wie kann Sport Brücken bauen? Und wie beeinflusst er die Beziehungen zwischen Partnern, Nachbarn, Freunden? Was unterscheiden sportliche von politischen Emotionen?

01.06.2026 von 18:15 bis 19:45 Institut français Bonn, Adenauerallee 35, 53113 Bonn,

Lesung mit der Autorin und Journalistin Pascale Hugues zur Neuerscheinung des Romans "So voller Leben". Im Rahmen der Ringvorlesung "Was uns prägt: Identité(s) en mutation" Yvette wird im elsässischen Colmar geboren im Jahr der Großen Depression. Ihre Eltern wünschen sich einen Jungen und bekommen ein Mädchen. Mal Französin, mal Deutsche, wechselt sie im kriegsgeschüttelten Elsass drei Mal die Nationalität, die Sprache und sogar den Vornamen. Später, als erwachsene Frau, schwankt sie zwischen Bourgeoisie und Aufruhr, zwischen Patriarchat und Feminismus. Yvettes Leben ist stets zwischen zwei Polen, ein Spiegel ihrer Krankheit. Pascale Hugues erfuhr als Kind nicht, warum ihre fürsorgliche Mutter wochenlang verschwand. Die Erwachsenen sagten ihr nicht, dass sie in der Klinik war. Hugues zeichnet das Bild einer Zeit, in der psychische Krankheiten ein Tabu sind, die man hinter schützenden Lügen verbirgt. In diesem Buch kommt sie ihrer Mutter, die so voller Leben war, wieder näher.

28.05.2026 ab 18:00 Uhr Hardtberg Gymnasium, Gaußstraße 1, 53125 Bonn,

Zwei Nationen - ein Planet: Die Energiepolitik Deutschlands und Frankreichs als Prüfstein der Freundschaft Energiepolitik ist längst mehr als Klimaschutz: Sie entscheidet über Infrastruktursicherheit, die Attraktivität von Wirtschaftsstandorten und betrifft auch Fragen der sozialen Gerechtigkeit. Während Deutschland auf Atomausstieg und erneuerbare Energien setzt, hält Frankreich an der Kernkraft fest – wer hat den besseren Plan für den Ernstfall? Wie belastbar ist die deutsch-französische Freundschaft, wenn es um Klimaziele, Strompreise und um die Versorgungssicherheit geht? Ist der europäische Green Deal ohne Einigkeit zwischen Berlin und Paris überhaupt denkbar? Kann Europa beim Klimawandel nur gemeinsam gewinnen oder scheitert es an unterschiedlichen Energiestrategien? Unsere deutsch-französische Podiumsdebatte mit Experten und Schüler:innen befasst sich mit diesen Fragen. Hier treffen klare Positionen auf kritische Fragen und unbequeme Fakten.

21.05.2026 von 18:30 bis 20:00 Hauptgebäude der Universität Bonn, Am Hof 1,

Im Rahmen der diesjährigen internationalen Tagung, die das CERC in Kooperation mit dem BCDSS vom 21. bis 22. Mai zum Thema "Beyond Western Thinking Patterns - Thinking the Universal in a Divided World" organisiert, laden wir herzlich zur Keynote mit Souleymane Bachir Diagne (New York) ein. Diagne spricht am 21. Mai um 18:30 Uhr im HS VIII (ACHTUNG: kurzfristige Raumänderung, die Angabe HS VIII ist korrekt). Er war Professor für Französisch und Philosophie an der Columbia University und er pendelt zwischen den USA, Frankreich und dem Senegal. Er gilt als eine der wichtigsten Stimmen einer dekolonialen Philosophie, die an der Idee des Universalen festhält, diese aber in einem nicht mehr westlich dominierten Sinne versteht und erneuern will. Seine Philosophie der Übersetzung und des Dialogs zwischen Afrika und dem Westen, dem Islam und der Moderne, verknüpft afrikanische, islamische und europäische Ideengeschichte mit politischer Philosophie.

21.05.2026 bis 22.05.2026 Do: P26 und Hauptgebäude der Universität; Fr: CERC, Konrad-Zuse-Platz 1-3,

Internationale CERC-Tagung zum Thema "Au-delà des schémas de pensée occidentaux - penser l'universel dans un monde divisé", mit Keynote von Souleymane Bachir Diagne Souleymane Bachir Diagne von der Columbia University (New York) spricht im Anschluss an ein Grußwort des Dekans über "Thinking the Universal in a Divided World". Diagne kann als globaler Intellektueller bezeichnet werden, der zwischen den USA, Frankreich und dem Senegal zirkuliert. Seine Philosophie der Übersetzung und des Dialogs zwischen Afrika und dem Westen, dem Islam und der Moderne, verknüpft auf einzigartige Weise afrikanische, islamische und europäische Ideengeschichte mit politischer Philosophie. Um eine kurze Anmeldung vorab an cerc@uni-bonn.de wird gebeten.

11.05.2026 von 18:15 bis 19:45 Institut français Bonn,

Der Vortrag "Heritage und Territorialität im Wandel: Indigene Perspektiven auf biokulturelles Erbe in Amazonien" beleuchtet das Konzept des kulturellen Erbes aus kritischer & interdisziplinärer Perspektive. Ausgehend vom Projekt “Heritage and Territoriality: past, present and future perceptions among the Tacana, Tsimane’, Mosetén and Waiwai”werden unterschiedliche Auffassungen von Erbe, Landschaft und Territorialität untersucht. Anhand archäologischer, ethnographischer und kollaborativer Forschungsansätze wird gezeigt, wie indigene Wissenssysteme nicht nur zur Rekonstruktion der Vergangenheit beitragen, sondern auch zentrale Impulse für gegenwärtige Debatten über Nachhaltigkeit, Identität und Zukunftsgestaltung liefern. Der Vortrag plädiert für ein erweitertes Verständnis von „Heritage“, das über statische und institutionelle Konzepte hinausgeht und dynamische, relationale und multivokale Perspektiven in den Vordergrund stellt.

09.05.2026 von 11:00 bis 16:00 Bonner Marktplatz,

Wir laden Sie ein, das CERC an unserem Stand auf dem Europmarkt der Stadt Bonn näher kennenzulernen! Auf dem diesjährigen Europamarkt unter dem Motto "Wir sind Europa" stellen europäische und europapolitisch engagierte Organisationen, Vereine und Initiativen aus Bonn ihre Arbeit vor und laden die Bürgerinnen und Bürger ein, Europa und seine Möglichkeiten zu entdecken und miteinander ins Gespräch zu kommen. Zusätzlich gibt es dieses Jahr um 13 Uhr Impulse von Claire Demesmay (IF Bonn), Wolfgang Pinner (Bonn), Bernd Schröder (Bonn) und Christina Schröer (CERC/Bonn) zum Thema “Für ein starkes Europa: Stimmen aus Kultur, Wissenschaft und Wirtschaft”. Nähere Informationen hierzu folgen in Kürze.

07.05.2026 von 19:00 bis 20:00 Festsaal der Universität Bonn, Am Hof 1, 53111 Bonn,

Der französische Historiker Antoine Lilti vom Pariser Collège de France ist in der Europawoche als Ernst-Robert-Curtius-Gastprofessor am CERC in Bonn. Er stellt seine Forschungen im Rahmen eines öffentlichen Vortrags zum Thema: "The Three Languages of the Univeral. Europe and the World in Enlightenment Thought" vor. Die Veranstaltung ist hybrid (Zoom-Webinar und Festsaal im Hauptgebäude) und dient gleichzeitig als Pre-Event zur CERC-Tagung vom 21.-22. Mai. Der Termin ist Teil der der Curtius-Europawoche "Europa denken, Europa feiern". Um eine Anmeldung via cerc@uni-bonn.de wird gebeten. Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

07.05.2026 von 16:00 bis 17:30 Institut für Geschichtswissenschaft, Konviktstr. 11, 53111 Bonn,

Eine Veranstaltung im Rahmen unserer Veranstaltungsreihe "Lecture croisée - Bücher, die man lesen sollte". Dieses Mal zu Gast: Antoine Lilti (Collège de France) mit seinem Werk "Tahiti et la découverte de l'Europe". Um eine Anmeldung via cerc@uni-bonn.de wird gebeten. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

05.05.2026 ab 18:00 Uhr CERC, Konrad-Zuse-Platz 1-3, 53227 Bonn,

Festvortrag von Gerhard Poppenberg (Heidelberg): "Was ist europäische Literatur?" Gerhard Poppenberg war von 2002 bis 2020 Professor für Romanische Philologie an der Universität Heidelberg. In seinem 2022 veröffentlichten Werk "Geist, Geschichte, Wirklichkeit. Grundfragen der Philologie in der deutschen Romanistik in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts" setzt er sich u. a. mit der grundlegenden Bedeutung von Curtius für die deutsche Romanistik auseinander. Er versteht Curtius als „europäischen Philologen“, der seine Forschungen im Horizont der europäischen Geschichte von der griechisch-jüdisch-römischen Antike über das christliche Mittelalter bis zur neuzeitlichen Moderne entwickelte. Ein solcher Ansatz könnte auch in einer globalisierten Welt einen Beitrag dazu leisten, die interkulturellen Beziehungen zwischen den Zivilisationen besser zu verstehen. Wir bitten um Anmeldung an cerc@uni-bonn.de

05.05.2026 ab 16:00 Uhr CERC, Konrad-Zuse-Platz 1-3, 53227 Bonn,

Eine neue Ausgabe unseres CERC-Salons anläßlich des 140. Geburtstages von Ernst Robert Curtius mit Gerhard Poppenberg (Heidelberg) und Impulsen der CERC-Mitglieder zur Bedeutung von Curtius für Ihre Arbeit. Um Anmeldung an cerc@uni-bonn.de wird gebeten. Besonders herzliche Einladung zum anschließenden Festvortrag "Was ist Europäische Literatur?" um 18:00 Uhr mit Gerhard Poppenberg, ebenfalls am CERC.

04.05.2026 von 18:15 bis 19:45 Institut français Bonn, Adenauerallee 35, 53113 Bonn,

Eva Gronbach, Bonn “Europäische und nationale Identität in der heutigen Mode” im Rahmen der Ringvorlesung Frankreich "Was uns prägt: Identité(s) en mutation". Eine Veranstaltung im Rahmen der Europawoche "Europa denken, Europa feiern" vom 4.-10. Mai 2026.

29.04.2026 ab 18:00 Uhr DelikArt, Colmantstraße 14-16, 53115 Bonn,

Treffpunkt für alle Frankophonen und Frankophilen, die sich auf Französisch unterhalten oder über Frankreich austauschen möchten. Jede:r ist willkommen!

28.04.2026 von 18:15 bis 19:15 online,

Die aktuellen Umfragen zeichnen ein deutliches Bild: Wahlsiege rechtspopulistischer Parteien bei den kommenden Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern im September erscheinen ebenso möglich wie ein Erfolg bei der französischen Präsidentschaftswahl 2027. Weder Vetternwirtschaft und Finanzskandale noch die öffentliche Debatte über ein mögliches Parteiverbot scheinen den Aufstieg der Rechtsextremisten bislang nennenswert bremsen zu können. Auch strategische Abgrenzungsversuche wie die sogenannte „Brandmauer“ haben bisher keine nachhaltige Wirkung gezeigt. Was tun, wenn die Ergebnisse von demokratischen und fairen Wahlen dazu führen, dass Wahlsieger die demokratische Grundordnung (Grundrechte, Rechtsstaat, Medien) in Frage stellen und zu einer nationalistischen Rückabwicklung der europäischen Integration führen? Wie können die Parteien der politischen Mitte dem Erstarken von Rechtspopulismus und Nationalismus wirksam und langfristig begegnen?

27.04.2026 von 18:15 bis 19:45 Institut français Bonn, Adenauerallee 35, 53113 Bonn,

Vortrag "Kleider machen Leute. Transdisziplinäre Perspektiven auf Mode und das Erbe von Missionierung" von Julia Binter (Bonn) im Rahmen der Ringvorlesung Frankreich "Was uns prägt: Identité(s) en mutation" Kleidung ist ein zentrales Mittel, um Identität zu gestalten und zu kommunizieren. Gleichzeitig ist Mode nicht immer frei wählbar, sondern gerade im Hinblick auf koloniale Kontaktgeschichten auch immer ungleichen Machtbeziehungen unterworfen. In Missionskontexten galt das Ablegen von vorchristlicher Kleidung und die Annahme europäischer Kleidung als zentrales Zeichen der Konvertierung. In Julia Binters Vortrag wird sie einen Einblick in diesen transdisziplinären Forschungsprozess und über die Ergebnisse reflektieren, die in der Ausstellung “Widerstand bekleiden. Mode und das Erbe von Missionierung” im Global Heritage Lab der Universität Bonn von Mai 2025 bis Februar 2026 präsentiert wurden.

23.04.2026 von 19:00 bis 20:45 Institut français Bonn,

Im Rahmen unserer Ringvorlesung stellen wir den Roman „Spiel das Spiel“ von Fatima Daas vor – in Anwesenheit der Autorin. Auszüge werden abwechselnd auf Deutsch und Französisch gelesen. Moderiert wird die Veranstaltung von Katharina Roth (Bonn). Kayden ist nie allein: Zu Hause sind ihre Mutter und ihre große Schwester immer an ihrer Seite. In der Schule sind da ihre Freund:innen: Nelly, die Sportlerin, Samy, der Träumer, und Djenna, die sich nie etwas vormachen lässt. Kayden beobachtet, wie alle ihren Platz in einem starren System suchen. Sie schreibt auf, was sie sieht – und was sie nicht sieht. Fatima Daas erzählt kraftvoll und eindringlich von engen Wohnungen und noch engeren Freund:innenschaften, von Solidarität und Rassismus – und von den engen Vorstellungen, die Institutionen von Jugendlichen aus der Banlieue haben. Diese Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Literaturhaus Bonn statt.

23.04.2026 von 19:00 bis 20:45 Institut français Bonn, Adenauerallee 35, 53113 Bonn,

Im Rahmen unserer Ringvorlesung stellen wir den Roman „Spiel das Spiel“ von Fatima Daas vor – in Anwesenheit der Autorin! Auszüge werden abwechselnd auf Deutsch und Französisch gelesen. Katharina Roth moderiert. Kayden ist nie allein: Zu Hause sind ihre Mutter und ihre große Schwester immer an ihrer Seite. In der Schule sind da ihre Freund:innen: Nelly, die Sportlerin, Samy, der Träumer, und Djenna, die sich nie etwas vormachen lässt. Kayden beobachtet, wie alle ihren Platz in einem starren System suchen. Sie schreibt auf, was sie sieht – und was sie nicht sieht. Fatima Daas erzählt kraftvoll und eindringlich von engen Wohnungen und noch engeren Freund:innenschaften, von Solidarität und Rassismus – und von den engen Vorstellungen, die Institutionen von Jugendlichen aus der Banlieue haben. Diese Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Literaturhaus Bonn statt. Weitere Informationen : https://literaturhaus-bonn.de/veranstaltung/fatima-daasspiel-das-spiel/

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