Veranstaltungsarchiv

11.05.2026 von 18:15 bis 19:45 Institut français Bonn,

Der Vortrag "Heritage und Territorialität im Wandel: Indigene Perspektiven auf biokulturelles Erbe in Amazonien" beleuchtet das Konzept des kulturellen Erbes aus kritischer & interdisziplinärer Perspektive. Ausgehend vom Projekt “Heritage and Territoriality: past, present and future perceptions among the Tacana, Tsimane’, Mosetén and Waiwai”werden unterschiedliche Auffassungen von Erbe, Landschaft und Territorialität untersucht. Anhand archäologischer, ethnographischer und kollaborativer Forschungsansätze wird gezeigt, wie indigene Wissenssysteme nicht nur zur Rekonstruktion der Vergangenheit beitragen, sondern auch zentrale Impulse für gegenwärtige Debatten über Nachhaltigkeit, Identität und Zukunftsgestaltung liefern. Der Vortrag plädiert für ein erweitertes Verständnis von „Heritage“, das über statische und institutionelle Konzepte hinausgeht und dynamische, relationale und multivokale Perspektiven in den Vordergrund stellt.

09.05.2026 von 11:00 bis 16:00 Bonner Marktplatz,

Wir laden Sie ein, das CERC an unserem Stand auf dem Europmarkt der Stadt Bonn näher kennenzulernen! Auf dem diesjährigen Europamarkt unter dem Motto "Wir sind Europa" stellen europäische und europapolitisch engagierte Organisationen, Vereine und Initiativen aus Bonn ihre Arbeit vor und laden die Bürgerinnen und Bürger ein, Europa und seine Möglichkeiten zu entdecken und miteinander ins Gespräch zu kommen. Zusätzlich gibt es dieses Jahr um 13 Uhr Impulse von Claire Demesmay (IF Bonn), Wolfgang Pinner (Bonn), Bernd Schröder (Bonn) und Christina Schröer (CERC/Bonn) zum Thema “Für ein starkes Europa: Stimmen aus Kultur, Wissenschaft und Wirtschaft”. Nähere Informationen hierzu folgen in Kürze.

07.05.2026 von 19:00 bis 20:00 Festsaal der Universität Bonn, Am Hof 1, 53111 Bonn,

Der französische Historiker Antoine Lilti vom Pariser Collège de France ist in der Europawoche als Ernst-Robert-Curtius-Gastprofessor am CERC in Bonn. Er stellt seine Forschungen im Rahmen eines öffentlichen Vortrags zum Thema: "The Three Languages of the Univeral. Europe and the World in Enlightenment Thought" vor. Die Veranstaltung ist hybrid (Zoom-Webinar und Festsaal im Hauptgebäude) und dient gleichzeitig als Pre-Event zur CERC-Tagung vom 21.-22. Mai. Der Termin ist Teil der der Curtius-Europawoche "Europa denken, Europa feiern". Um eine Anmeldung via cerc@uni-bonn.de wird gebeten. Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

07.05.2026 von 16:00 bis 17:30 Institut für Geschichtswissenschaft, Konviktstr. 11, 53111 Bonn,

Eine Veranstaltung im Rahmen unserer Veranstaltungsreihe "Lecture croisée - Bücher, die man lesen sollte". Dieses Mal zu Gast: Antoine Lilti (Collège de France) mit seinem Werk "Tahiti et la découverte de l'Europe". Um eine Anmeldung via cerc@uni-bonn.de wird gebeten. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

05.05.2026 ab 18:00 Uhr CERC, Konrad-Zuse-Platz 1-3, 53227 Bonn,

Festvortrag von Gerhard Poppenberg (Heidelberg): "Was ist europäische Literatur?" Gerhard Poppenberg war von 2002 bis 2020 Professor für Romanische Philologie an der Universität Heidelberg. In seinem 2022 veröffentlichten Werk "Geist, Geschichte, Wirklichkeit. Grundfragen der Philologie in der deutschen Romanistik in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts" setzt er sich u. a. mit der grundlegenden Bedeutung von Curtius für die deutsche Romanistik auseinander. Er versteht Curtius als „europäischen Philologen“, der seine Forschungen im Horizont der europäischen Geschichte von der griechisch-jüdisch-römischen Antike über das christliche Mittelalter bis zur neuzeitlichen Moderne entwickelte. Ein solcher Ansatz könnte auch in einer globalisierten Welt einen Beitrag dazu leisten, die interkulturellen Beziehungen zwischen den Zivilisationen besser zu verstehen. Wir bitten um Anmeldung an cerc@uni-bonn.de

05.05.2026 ab 16:00 Uhr CERC, Konrad-Zuse-Platz 1-3, 53227 Bonn,

Eine neue Ausgabe unseres CERC-Salons anläßlich des 140. Geburtstages von Ernst Robert Curtius mit Gerhard Poppenberg (Heidelberg) und Impulsen der CERC-Mitglieder zur Bedeutung von Curtius für Ihre Arbeit. Um Anmeldung an cerc@uni-bonn.de wird gebeten. Besonders herzliche Einladung zum anschließenden Festvortrag "Was ist Europäische Literatur?" um 18:00 Uhr mit Gerhard Poppenberg, ebenfalls am CERC.

04.05.2026 von 18:15 bis 19:45 Institut français Bonn, Adenauerallee 35, 53113 Bonn,

Eva Gronbach, Bonn “Europäische und nationale Identität in der heutigen Mode” im Rahmen der Ringvorlesung Frankreich "Was uns prägt: Identité(s) en mutation". Eine Veranstaltung im Rahmen der Europawoche "Europa denken, Europa feiern" vom 4.-10. Mai 2026.

29.04.2026 ab 18:00 Uhr DelikArt, Colmantstraße 14-16, 53115 Bonn,

Treffpunkt für alle Frankophonen und Frankophilen, die sich auf Französisch unterhalten oder über Frankreich austauschen möchten. Jede:r ist willkommen!

28.04.2026 von 18:15 bis 19:15 online,

Die aktuellen Umfragen zeichnen ein deutliches Bild: Wahlsiege rechtspopulistischer Parteien bei den kommenden Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern im September erscheinen ebenso möglich wie ein Erfolg bei der französischen Präsidentschaftswahl 2027. Weder Vetternwirtschaft und Finanzskandale noch die öffentliche Debatte über ein mögliches Parteiverbot scheinen den Aufstieg der Rechtsextremisten bislang nennenswert bremsen zu können. Auch strategische Abgrenzungsversuche wie die sogenannte „Brandmauer“ haben bisher keine nachhaltige Wirkung gezeigt. Was tun, wenn die Ergebnisse von demokratischen und fairen Wahlen dazu führen, dass Wahlsieger die demokratische Grundordnung (Grundrechte, Rechtsstaat, Medien) in Frage stellen und zu einer nationalistischen Rückabwicklung der europäischen Integration führen? Wie können die Parteien der politischen Mitte dem Erstarken von Rechtspopulismus und Nationalismus wirksam und langfristig begegnen?

27.04.2026 von 18:15 bis 19:45 Institut français Bonn, Adenauerallee 35, 53113 Bonn,

Vortrag "Kleider machen Leute. Transdisziplinäre Perspektiven auf Mode und das Erbe von Missionierung" von Julia Binter (Bonn) im Rahmen der Ringvorlesung Frankreich "Was uns prägt: Identité(s) en mutation" Kleidung ist ein zentrales Mittel, um Identität zu gestalten und zu kommunizieren. Gleichzeitig ist Mode nicht immer frei wählbar, sondern gerade im Hinblick auf koloniale Kontaktgeschichten auch immer ungleichen Machtbeziehungen unterworfen. In Missionskontexten galt das Ablegen von vorchristlicher Kleidung und die Annahme europäischer Kleidung als zentrales Zeichen der Konvertierung. In Julia Binters Vortrag wird sie einen Einblick in diesen transdisziplinären Forschungsprozess und über die Ergebnisse reflektieren, die in der Ausstellung “Widerstand bekleiden. Mode und das Erbe von Missionierung” im Global Heritage Lab der Universität Bonn von Mai 2025 bis Februar 2026 präsentiert wurden.

23.04.2026 von 19:00 bis 20:45 Institut français Bonn,

Im Rahmen unserer Ringvorlesung stellen wir den Roman „Spiel das Spiel“ von Fatima Daas vor – in Anwesenheit der Autorin. Auszüge werden abwechselnd auf Deutsch und Französisch gelesen. Moderiert wird die Veranstaltung von Katharina Roth (Bonn). Kayden ist nie allein: Zu Hause sind ihre Mutter und ihre große Schwester immer an ihrer Seite. In der Schule sind da ihre Freund:innen: Nelly, die Sportlerin, Samy, der Träumer, und Djenna, die sich nie etwas vormachen lässt. Kayden beobachtet, wie alle ihren Platz in einem starren System suchen. Sie schreibt auf, was sie sieht – und was sie nicht sieht. Fatima Daas erzählt kraftvoll und eindringlich von engen Wohnungen und noch engeren Freund:innenschaften, von Solidarität und Rassismus – und von den engen Vorstellungen, die Institutionen von Jugendlichen aus der Banlieue haben. Diese Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Literaturhaus Bonn statt.

23.04.2026 von 19:00 bis 20:45 Institut français Bonn, Adenauerallee 35, 53113 Bonn,

Im Rahmen unserer Ringvorlesung stellen wir den Roman „Spiel das Spiel“ von Fatima Daas vor – in Anwesenheit der Autorin! Auszüge werden abwechselnd auf Deutsch und Französisch gelesen. Katharina Roth moderiert. Kayden ist nie allein: Zu Hause sind ihre Mutter und ihre große Schwester immer an ihrer Seite. In der Schule sind da ihre Freund:innen: Nelly, die Sportlerin, Samy, der Träumer, und Djenna, die sich nie etwas vormachen lässt. Kayden beobachtet, wie alle ihren Platz in einem starren System suchen. Sie schreibt auf, was sie sieht – und was sie nicht sieht. Fatima Daas erzählt kraftvoll und eindringlich von engen Wohnungen und noch engeren Freund:innenschaften, von Solidarität und Rassismus – und von den engen Vorstellungen, die Institutionen von Jugendlichen aus der Banlieue haben. Diese Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Literaturhaus Bonn statt. Weitere Informationen : https://literaturhaus-bonn.de/veranstaltung/fatima-daasspiel-das-spiel/

20.04.2026 von 18:15 bis 19:30 Institut français Bonn,

Vernissage der Austellung Hybrides in Anwesenheit von der Künstlerin Camille Turrian. Mit anschließendem Apéro und Infoveranstaltung zur Ringvorlesung für Studierende. Camille Turrian (*1997) wurde in Neuchâtel (Schweiz) geboren. Sie arbeitet mit Naturmaterialien wie Asche, Graphit, Rost und Salz, die bereits Wandlungsprozesse durchlaufen haben. Diese faszinieren sie, weil sie Spuren der Zeit in sich tragen – eine Schönheit, die sie mit Falten oder Narben vergleicht. So entstehen vielschichtige Landschaften, die Geschichten erzählen. Im Dialog zwischen Geste und Material bewegt sie sich in feinen, beinahe träumerischen Pinselstrichen über das Papier. Das Zufällige ist dabei gewollt: Die Elemente reagieren unvorhersehbar, und Turrian folgt diesen Prozessen malerisch. 2025 wurde sie mit einem Rundgang-Preis der Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft für ihre künstlerische Arbeit ausgezeichnet.

20.04.2026 von 18:15 bis 19:30 Institut français Bonn, Adenauerallee 35, 53113 Bonn,

Vernissage der Austellung Hybrides in Anwesenheit von der Künstlerin Camille Turrian. Mit anschließendem Apéro und Infoveranstaltung zur Ringvorlesung für Studierende. Camille Turrian (*1997) wurde in Neuchâtel (Schweiz) geboren. Sie arbeitet mit Naturmaterialien wie Asche, Graphit, Rost und Salz, die bereits Wandlungsprozesse durchlaufen haben. Diese faszinieren sie, weil sie Spuren der Zeit in sich tragen – eine Schönheit, die sie mit Falten oder Narben vergleicht. So entstehen vielschichtige Landschaften, die Geschichten erzählen. Im Dialog zwischen Geste und Material bewegt sie sich in feinen, beinahe träumerischen Pinselstrichen über das Papier. Das Zufällige ist dabei gewollt: Die Elemente reagieren unvorhersehbar, und Turrian folgt diesen Prozessen malerisch. 2025 wurde sie mit einem Rundgang-Preis der Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft für ihre künstlerische Arbeit ausgezeichnet.

16.04.2026 bis 17.04.2026 CERC, Konrad-Zuse-Platz 1-3, 53227 Bonn,

Hinweis: Der Workshop wurde abgesagt. // Please note: The workshop has been cancelled. Neue Perspektiven für Geschichte(n) im Museum Eine Veranstaltung des CERC in Kooperation mit dem Bonn Center for Dependency and Slavery Studies (BCDSS)

12.03.2026 ab 18:00 Uhr Konrad-Zuse-Platz 1-3, 53227 Bonn, 3. Stock,

Ein Vortrag von Dr. Moritz Rehm (Universität des Saarlandes) über das Europagefühl zwischen Deutschland und Frankreich

04.03.2026 ab 18:00 Uhr DelikArt im Rheinischen Landesmuseum, Colmantstraße 14-16, 53115 Bonn,

Treffpunkt für alle Frankophonen und Frankophilen, die sich auf Französisch unterhalten oder über Frankreich austauschen möchten. Jede:r ist willkommen!

24.02.2026 von 18:15 bis 19:15 online,

Warum ist die Erinnerungskultur in Deutschland und Frankreich aktuell so umstritten? Lange Zeit galt Deutschland als Musterschüler im Umgang mit der NS-Vergangenheit. Aber auch Stimmen, die die Singularität des Holocaust infragestellen, finden seit einigen Jahren immer größere Resonanz. Frankreich legte den Schwerpunkt seiner Erinnerungspolitik traditionell auf nationale Erfahrungen von Revolution, Krieg, Sieg und Widerstand. Aber auch hier hat längst die Auseinandersetzung mit dem Vichy-Regime und der eigenen kolonialen Vergangenheit begonnen. In beiden Gesellschaften beobachten wir heute Kontroversen um das historische Gedenken: Während postkoloniale Denkrichtungen eine Erweiterung bzw. ein radikales Überarbeiten der alten Themen und Praktiken fordern, beschwört die neue Rechte im Zuge ihrer Ablehnung einer selbstkritischen Erinnerungskultur alte Muster von nationaler Größe. Wie erklärt sich der unterschiedliche Umgang mit der Erinnerung, welche Herausforderungen gibt es?

09.02.2026 von 16:00 bis 18:00 Im Robert-Schumann-Saal des IF Bonn, Adenauerallee 35,

Ein Nachmittag mit dem Studiengang Deutsch-Französische Studien der Universität Bonn und dem Institut français Bonn rund um Frankreich-Aufenthalte nach dem Abitur.

26.01.2026 von 18:15 bis 19:45 Institut français Bonn, Adenauerallee 35, 53113 Bonn,

LEIDER FÄLLT DER LETZTE TERMIN DER RINGVORLESUNG KRANKHEITSBEDINGT AUS. WIR BEDANKEN UNS BEI ALLEN TEILNEHMER:INNEN FÜR IHRE PRÄSENZ IN DEN LETZTEN MONATEN UND WÜNSCHEN ALLES GUTE FÜR DIE VORLESUNGSFREIE ZEIT. Was ist Macht? Wie entstehen Machtstrukturen? Welche Mechanismen begünstigen Machtmissbrauch? Die Ringvorlesung Frankreich bietet im Wintersemester 2025/26 einen interdisziplinären Blick auf die unterschiedlichen Facetten und Darstellungen von Macht und Machtmissbrauch in der französischen und frankophonen Literatur, Philosophie, Geschichte, Gesellschaft und Politik.

23.01.2026 GSI Bonn, Langer Grabenweg 68,

Workshop für Schüler*innen, Studierende und alle Interessierten Am 23. Januar findet im GSI ein Workshop statt, der eine vertiefte Auseinandersetzung mit der Person Rose Valland ermöglicht, und ihren außergewöhnlichen Widerstandsakt sowie ihr Engagement für Kunst und Kultur erfahrbar macht. Der Workshop wird von der Autorin Christiane Köhne geleitet und bietet zwei Zugänge (zur Auswahl): Kreativ: Künstlerisch Interessierte schaffen eigene Werke in Verbindung mit Rose Valland oder den von ihr geretteten Kunstwerken. Emotional: Inspiriert von Christiane Köhnes Buch „Briefe an Rose Valland“ schreiben die Teilnehmenden aus der Perspektive eines beschlagnahmten Kunstwerks einen Brief an die Kunsthistorikerin. Die Ergebnisse des Workshops werden ergänzend zur Ausstellung gezeigt. Anmeldung: seminare@gsi-bonn.de.

22.01.2026 ab 18:00 Uhr GSI Bonn, Langer Grabenweg 68,

Anlässlich des Deutsch-Französischen Tags 2026 wird am 22. Januar um 18 Uhr im GSI die Wanderausstellung „Rose Valland: Auf der Suche nach enteigneter Kunst“ eröffnet. Die Dortmunder Autorin Christiane Köhne hält dabei einen Vortrag über die außergewöhnliche Biografie von Rose Valland und liest Auszüge aus ihrem Buch „Briefe an Rose Valland“. In diesem Werk ergreifen Kunstwerke selbst das Wort: Sie schreiben an ihre „Heldin“ Rose Valland und berichten aus ihrer Perspektive von ihrer Beschlagnahmung, dem Transport nach Deutschland und ihrer späteren Befreiung. Auf originelle, lebhafte und empathische Weise eröffnet dieser Zugang eine neue Möglichkeit, sich dem Thema Raubkunst auseinander zu setzen. In Ergänzung zum Vortrag wird am 23.1. im GSI für alle Interessierten (Schüler*innen, Studierende und interessierte Öffentlichkeit) ein Workshop angeboten. Ziel des Workshops ist es, sich auf vertiefte Weise mit der Person Rose Valland auseinanderzusetzen.

19.01.2026 von 18:15 bis 19:45 Institut français Bonn, Adenauerallee 35, 53113 Bonn,

In einer Zeit tiefgreifender geopolitischer Umwälzungen, in der traditionelle Partnerschaften zwischen Staaten auf die Probe gestellt und das Vertrauen in internationale Abkommen erschüttert wird, wächst das Misstrauen gegenüber etablierten Machtstrukturen. Vor diesem Hintergrund rücken Fragen nach Macht und Machtmissbrauch immer mehr in den Fokus. Deren dynamische Wechselwirkungen betreffen allerdings nicht nur die aktuelle Weltpolitik, sondern ziehen sich durch alle gesellschaftlichen Bereiche, in denen Machtverhältnisse bestehen: Familien, Bildungseinrichtungen, Kirchen und Universitäten. Was ist Macht? Wie entstehen Machtstrukturen? Welche Mechanismen begünstigen Machtmissbrauch? Die Ringvorlesung bietet einen interdisziplinären Blick auf die unterschiedlichen Facetten und Darstellungen von Macht und Machtmissbrauch in der französischen und frankophonen Literatur, Philosophie, Geschichte, Gesellschaft und Politik.

14.01.2026 von 18:00 bis 20:00 DelikArt im LVR-Landesmuseum - Colmantstraße 14-16, 53115 Bonn,

Unser Deutsch-Französischer Stammtisch ist ein Treffpunkt für Frankophone und Frankophile, die sich gerne in lockerer Atmosphäre auf Französisch austauschen möchten. Tout le monde est le bienvenue !

12.01.2026 von 18:15 bis 19:45 Institut français Bonn, Adenauerallee 35, 53113 Bonn,

In einer Zeit tiefgreifender geopolitischer Umwälzungen, in der traditionelle Partnerschaften zwischen Staaten auf die Probe gestellt und das Vertrauen in internationale Abkommen erschüttert wird, wächst das Misstrauen gegenüber etablierten Machtstrukturen. Vor diesem Hintergrund rücken Fragen nach Macht und Machtmissbrauch immer mehr in den Fokus. Deren dynamische Wechselwirkungen betreffen allerdings nicht nur die aktuelle Weltpolitik, sondern ziehen sich durch alle gesellschaftlichen Bereiche, in denen Machtverhältnisse bestehen: Familien, Bildungseinrichtungen, Kirchen und Universitäten. Was ist Macht? Wie entstehen Machtstrukturen? Welche Mechanismen begünstigen Machtmissbrauch? Die Ringvorlesung bietet einen interdisziplinären Blick auf die unterschiedlichen Facetten und Darstellungen von Macht und Machtmissbrauch in der französischen und frankophonen Literatur, Philosophie, Geschichte, Gesellschaft und Politik.

09.01.2026 von 10:00 bis 11:45 Ministry of Sports of Germany,

As part of her course on International Sports Law, CERC-Fellow Maria Gwynn is organizing an institutional visit to the Ministry of Sports of Germany, located here in Bonn. For more information and registration, please contact: maria.gwynn@uni-bonn.de

19.12.2025 ab 17:30 Uhr Bonner Weihnachtsmarkt,

Join us for an informal get-together of the international organizations’ community in Bonn and the international water law and international sports law students of the University of Bonn. Meeting place: In front of the Bonner Weihnachts Baum (in front of the Post and next to Beethoven’s Statute) For more information contact CERC-Fellow Maria Gwynn: maria.gwynn@uni-bonn.de

16.12.2025 von 18:30 bis 20:00 Online,

Das Jahr 2025 war von tiefgreifenden Umbrüchen in der internationalen Politik geprägt. Der anhaltende russische Angriffskrieg gegen die Ukraine, der Krieg in Gaza und die Unsicherheiten in den transatlantischen Beziehungen nach der Wiederwahl Donald Trumps haben Europas außenpolitische Handlungsfähigkeit auf die Probe gestellt. Im Rahmen des deutsch-französischen strategischen Dialogs ziehen zwei ausgewiesene Experten aus Frankreich und Deutschland eine gemeinsame Bilanz dieser Entwicklungen: Welche Antworten haben Paris und Berlin im vergangenen Jahr gefunden – und wo sind die Unterschiede geblieben? Auf dieser Grundlage werden Chancen und Herausforderungen für 2026 erörtert – von der europäischen Sicherheit über den Klimaschutz bis zur wirtschaftlichen Stabilität.

11.12.2025 von 18:30 bis 20:15 GSI Bonn, Langer Grabenweg 68,

"Strategie in Zeiten der Schwäche: Gustav Stresemann und das Lernen aus der Geschichte" Prof. Dr. Peter Geiss analysiert in der Stresemann-Lecture 2025 differenziert, wie Stresemann als „lernender Politiker“ die Herausforderungen der damaligen Zeit angehen konnte. Er ist Professor für Didaktik der Geschichte am Institut für Geschichtswissenschaft an der Universität Bonn und hat gerade sein neues Buch „Geschichte in Zeiten der Unsicherheit“ veröffentlicht. Als Kooperation der Universität Bonn, dem Centre Ernst Robert Curtius (CERC), dem Institut français Bonn und dem GSI Gustav-Stresemann-Stiftung veranstalten wir die Stresemann-Lecture jedes Jahr anlässlich der Verleihung des Friedensnobelpreises an den Namensgeber Gustav Stresemann vor knapp 100 Jahren.

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