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Graduiertenkollegs

Trinationales Graduiertenkolleg der Universitäten Bonn – Paris – Florenz
„Gründungsmythen Europas in Literatur, Kunst und Musik“

Die Universitäten Bonn - Sorbonne Université - Florenz haben unter dem Titel Gründungsmythen Europas in Literatur, Kunst und Musik eine gemeinsame strukturierte Promotionsausbildung vereinbart. Beteiligt sind die Fächer der Philosophischen Fakultäten, insbesondere die Literatur- und die Sprachwissenschaften, die Kunstgeschichte und die Musikwissenschaft sowie die Fächer, die Themen zur Rahmenfrage des Kollegs bearbeiten wie die Historiographie, die Politikwissenschaft, die Philosophie, die Soziologie u.a. Über einen Zeitraum von drei Jahren sollen die Doktoranden/innen eine Dissertation aus dem Gebiet der europäischen Gründungsmythen anfertigen.

Seit Januar 2019 wird das Programm von der Deutsch-Französischen Hochschule unterstützt, die für die Auslandsaufenthalte der Doktorandinnen und Doktoranden eine Mobilitätsbeihilfe von 600 Euro pro Monat gewährt.

www.gruendungsmythen-europas.uni-bonn.de

Deutsch-französisches Doktorandenkolleg der Universitäten Bonn und Straßburg
„Masse und Integration in antiken Gesellschaften“ / „Foule et Intégration dans les Sociétés Antiques“

Im Rahmen des DFDK MIAG werden erstmals die „Masse“ als historisches Phänomen mit dem Konzept der Integration in systematische Beziehung gesetzt. Der Begriff der „Masse“ soll dabei eine zahlenmäßig große Menschengruppe meinen, die sich nur vorübergehend und weitgehend ungeordnet zusammenfindet. Der Begriff der „Integration“ verweist dagegen auf (un-)bewußte Ordnungsprozesse, die für die Ausbildung dauerhafter Gesellschaftsstrukturen notwendig sind (z. B. durch räumliche und zeitliche Kategorien, durch ideologische Orientierungen, durch eine innere Hierarchisierung). Bereits in der Antike werden die beiden zentralen Begriffe unseres Graduiertenkollegs als Phänomene erkannt und als Selbstdarstellung genutzt, vgl. etwa den „Philosophen und die Masse“ oder den „Christen unter Heiden“. Das Graduiertenkolleg kann also antike und moderne Begrifflichkeiten auf der Basis einer breiten Quellenbasis miteinander konfrontieren.

Das Graduiertenkolleg „Masse und Integration in antiken Gesellschaften“ verfolgt folgende Hauptziele:

  • Gemeinsame Arbeit an einem innovativen Forschungsprojekt, das mannigfaltige Perspektiven zur Doktorandenförderung bietet
  • Zusammenbringen der französisch- und deutschsprachigen Forschung
  • Zusammenfassung verschiedener bereits bestehender Kooperationen auf der Ebene von Doktoranden und Forschern;
    Schaffung eines Forums für den interdisziplinären Austausch im Bereich der Altertumswissenschaften, die in den verschiedenen Partneruniversitäten außerordentlich reich und verschiedenartig vertreten sind

miag-fisa.eu/de/home

Trinationales Graduiertenkolleg Italianistik

Seit 2006 bietet die Universität Bonn in Zusammenarbeit mit der Universität Florenz und der Sorbonne Université (vormals Paris IV) den zulassungsbeschränkten Promotionsstudiengang "Corso di dottorato di ricerca internazionale in Italianistica" an (siehe auch Scuola di dottorato internazionale in Italianistica). Aktuell wird der Promotionsstudiengang geleitet von Prof. Paola Manni (Universität Florenz), Prof. Davide Luglio (Sorbonne Université) und Prof. Paul Geyer (Universität Bonn).

www.promotion-italianistik.uni-bonn.de

Laboratoire International Associé (LIA) „Centre de Recherches sur les Nouveaux Réalismes” (CRNR)

Nachwuchsförderung im Rahmen der Forschungspartnerschaft zwischen dem Institut des sciences juridique et philosophique (Paris 1) und dem Internationalen Zentrum für Philosophie NRW, Laboratoire International Associé (LIA) „Centre des Recherches sur les Nouveaux Réalismes” (CRNR)

https://www.izph.de/crnr/

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